|

Die Zillertaler Tourismusschulen legen größten Wert darauf, den Schülerinnen und Schülern vor allem im Bereich des Tourismus (Tourismuswirtschaft und Tourismusorganisationen) die entscheidenden Kompetenzen für einen erfolgreichen beruflichen Werdegang sowie für ein weiterführendes Studium zu vermitteln.
Es geht dabei primär darum, den anvertrauten SchülernInnen Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Lösung von Lösungen im touristischen Berufsalltag zu vermitteln bzw. deren Anwendung im Tourismusberuf erfolgs- und lösungsorientiert zu erlernen.
Höheren Lehranstalt für Tourismus (HLT) :
Bildungs- und Lehraufgaben im Bereich Tourismus und Marketing (lt. aktuellem Lehrplan):

Die Schülerinnen und Schüler sollen
- die kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus verstehen und humane sowie ökologische Aspekte bei wirtschaftlichen Entscheidungen einbeziehen können;
- die Betriebe und Organisationen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft auf Orts-, Landes- und Bundesebene sowie die internationalen Vernetzungen kennen;
- die externen Rahmenbedingungen des Tourismus und deren Auswirkungen auf den Tourismus begreifen und erkennen können;
- die Funktionen des Marketings in touristischen Betrieben und Organisationen verstehen und die Vorteile von Kooperationen erkennen;
- die Methoden des Marketings anwenden können;
- die Themen der aktuellen Tourismusdiskussion kennen, fähig sein sich eine eigene Meinung zu bilden und Standpunkte zu vertreten;
Darüberhinaus sollen die Schüler aber auch
- kundenorientiert denken können;
- im konkreten Verkaufsgespräch überzeugen können;
- die Stellung der Beteiligten im Vertrieb von touristischen Leistungen verstehen;
- die Grundelemente des Internets und des Online-Marketings verstehen und einsetzen können
- Konzentrationsprozesse und Konzernbildung in der internationalen Touristik-Branche verstehen;
- Reiseangebote erstellen, kalkulieren und verkaufen können.
Bildungs- und Lehraufgabe im (bisherigen) Ausbildungsschwerpunkt (Toma) (lt. aktuellem Lehrplan):
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- aufbauend auf den Grundlagen des Stammbereiches des Lehrplans über tiefer gehende Kenntnisse und Fertigkeiten verfügen;
- die Bedeutung wesentlicher Leistungsträger in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft kennen;
- die Aufgaben des Managements kennen und wahrnehmen können;
- theoretische Grundlagen selbstständig und im Team praktisch anwenden können;
- Projekte planen, durchführen, dokumentieren und in ihren Auswirkungen abschätzen und bewerten können;
- berufliche Netzwerke pflegen und nutzen können;
- den Grundsatz der Nachhaltigkeit im Tourismus verstehen und berücksichtigen.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Lehrinhalte und Schwerpunkte beim derzeitigen Ausbildungsschwerpunkt „Tourismus- und Freizeitmanagement“ (Toma)
der 5-jährigen Höheren Lehranstalt für Tourismus (HLT) :
3. Jahrgang:
- Touristisches Informationsmanagement
- Umweltmanagement – Natur und Landschaft
- System Tourismus und seine Umfelder (externe Rahmenbedingungen)
- Berufsfeldbezogene Netzwerke
4. Jahrgang:
- Destinationsmanagement (Begriff, Grundaufgaben, Besonderheiten, Erfolgsfaktoren, Top-Destinationen in Österreich und im Alpenraum)
- Tourismus-Leitbildentwicklung (Ziele, Bausteine, Stolpersteine, externes Coaching, Praxisbeispiele)
- Messemanagement
- Qualität und Qualitätsmanagement im Tourismus
- Themenparks und Freizeitanlagen (Trends, Planung, Finanzierung…)
- Einführung ins Projektmanagement
- E-Business und Online-Marketing: Einführung, Grundfunktionen – Teil I,
5. Jahrgang:
- Tourismuspolitik (Träger, Ziele, Maßnahmen, Strategien, Erfolgsfaktoren, Nachhaltigkeit im Tourismus)
- Management touristischer Sport- und Freizeiteinrichtungen
- Benchmarking
- Beschwerdemanagement
- Präsentationsübungen (als Vorbereitung auf die mündliche Matura)
- E-Business und Online-Marketing: Einführung, Grundfunktionen – Teil II

|